Porta Macedonia Dresden
Porta Macedonia Dresden
Veljanov in der Lukaskirche am 15.02.2009
Bei Daniela und Andreas bekam ich gutes Frühstück inklusive dem Frühstücksei und gegen 13 Uhr machte ich mich dort aus dem Staub. Ich wurde im Buchladen am Bahnhof schwach, aber entschied mich dann doch im Zug dazu lieber noch etwas zu schlafen. Kurz vor Dresden wurde ich wach. Ich legte am Bahnhof Neustadt einen beherzten Sprint ein, damit ich die Linie 6 noch erwischen konnte und als ich bei Brigitte und Günter ankam, waren sie bereits von ihrem Ausflug zurück.

Gegen 18 Uhr machte ich mich dann wieder konzertfein und entschied mich dazu ab Hauptbahnhof spätestens ein Taxi zu benutzen, weil die Temperaturen draußen echt unter aller Sau waren. Eisig, bitter bitter kalt! Das Taxi brachte mich für fünf Euronen natürlich genau vor das Etablissement - die Lukaskirche - und kurz nach dem ich dort war, gesellten sich zu meiner Freude auch noch Kerstin und Begleitung dazu. Sie haben nur einen Fehler gemacht! Sie haben die Karten auf gut Glück gekauft, ohne das Album Porta Macedonia zu kennen.
Ich versuchte sie darauf einzustellen, dass sie vielleicht enttäuscht sein könnten.


Ab „Black Girl“ ging auch das Publikum in Dresden wieder mehr ab und es war viel enthusiastischer. Kerstin und Begleitung konnten das zwar überhaupt nicht verstehen, aber ich muss sagen, die Band war auch besser drauf als zum Vortage und die Songs, die in Leipzig noch für mich klangen, als ob sie nie mehr ein Ende nehmen würden, bekamen in Dresden auch irgendwie doch noch Charme. Vielleicht wäre noch ein drittes Konzert in diesem Zustand das Beste, aber dafür reicht mein Budget nicht aus.

Mir gefiel das Konzert in Dresden mehr als in Leipzig. Das Publikum war besser und die Band klang auch besser zusammen. Highlight war zweifelsohne der Schlagzeuger Slobodan wie in Leipzig, der „Ausländer in der Band“ aus Bosnien Herzegowina. Ich habe mich diebigst über „Blag Zhivot“ gefreut, was zusätzlich im Set war.

P.S.: Beim Nachhauseweg standen Holly D. und Muttis Stolz von der Letzten Instanz am Ausgang und verteilten Werbezettel für die Unschuldstour. Lustig. <<<